Vortrag / Mobilisierungsveranstaltung
16. Mai 2012 – 19:00 Uhr
KAPU Kapuzinerstraße 36, 4020 Linz
barrierefrei
“Wo die Zeit Urlaub macht” ist der offizielle Werbeslogan von Bad Reichenhall. Ein sehr treffender wie die Jugendantifa Süd-Ost-Oberbayern in ihrem Vortrag “Bad Reichenhaller Zustände und antifaschistische Interventionen” argumentiert. Denn in Bad Reichenhall gibt es eine jährlich stattfindende SS-Gedenkfeier, eine Kaserne, welche nach einem Nazigeneral benannt ist, einen Vorsitzenden der örtlichen Soldatenkameradschaft, der nicht über Kriegsverbrechen reden will wenn er der Gebirgsjäger gedenkt, eine Brücke, die den faschistischen Angriffskrieg auf Kreta glorifiziert und eine geschichtsrevisionistische Gedenkfeier, an der der Bürgermeister teilnimmt. Das Referat thematisiert warum Bad Reichenhall ein Musterbeispiel für die geschichtsrevisionistische, militaristische Gedenkpolitik in der oberbayerischen Provinz ist und stellt Proteste gegen eine solche rechte Traditionspflege vor.
http://badreichenhall.tk/
http://at.indymedia.org/node/22954

Freifahrt für alle
Die GAJ Linz lädt herzlich zur Diskussionsveranstaltung zum Thema Fremdenrecht!
Freitag 11.5.012 – 18:00 Uhr
Pressezentrum Altes Rathaus, Hauptplatz 1 Linz
Gäste:
Mümtaz Karakurt (Migrare OÖ)
Gunther Trübswasser (SOS Menschenrechte)
Als Auftaktveranstaltung zu dem Schwerpunktthema Fremdenrecht haben wir zwei Gäste eingeladen, die sich tagtäglich mit den Auswirkungen des österreichischen Fremdenrechts auseinandersetzen. Nachdem sich die beiden Gäste vorgestellt und einen kurzen Überblick über ihr Tätigkeitsfeld gegeben haben, liegt das Hauptaugenmerk der Veranstaltung auf einer offenen Diskussion über alle Aspekte der Asyl- und Migrationspolitik in Österreich und darüber hinaus. Wir laden alle interessierten ein vorbeizuschauen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Am Ende werden wir gemeinsam Überlegungen über die Programmierung einer weiterführenden Veranstaltung anstellen.

Flyer Fremdenrechts Veransaltung
Autonome Räume und linksradikale Bewegung – Diskussionsreihe
“Bei unseren Bemühungen um ein Autonomes Zentrum in Linz soll auch Diskussion nicht zu kurz kommen. Aktivist_innen aus anderen Projekten werden diese in gemütlicher Runde vorstellen – mit viel Raum zum Kennenlernen, kritischen Diskutieren und Vernetzen.”
-> az-linz.servus.at
Mittwoch 23.11. 19:30, Kapu Linz
Aspekte linksradikaler Bewegungsgeschichte in Linzvom Ende der 80er bis zum Infoladen Treibsand
http://www.gaj-ooe.at/index.php/32-blog/termine/182-aspekte-linksradikaler-bewegungsgeschichte-in-linz
Freitag 25.11. 19:30, Kapu Linz
Selbstverwaltete Raumprojekte in Salzburgvon den Anti-WEF-Protesten zum Infoladen und dem sozialen Zentrum SUB
http://www.gaj-ooe.at/index.php/32-blog/termine/183-selbstverwaltete-raumprojekte-in-salzburg
Freitag 2.12. 19:30, Kapu Linz
Geschichte und Gegenwart des Autonomen Zentrums ZAKK in Passauvon “Antifa-90ern”, Organisierungsdebatte und Putzdiskussionen
http://www.gaj-ooe.at/index.php/32-blog/termine/184-geschichte-des-autonomen-zentrums-zakk-in-passau
9. Dezember, ab 20:00 Uhr, Kapu Linz
SOLI-KONZERT für ein Autonomes Zentrum in Linz!
http://www.gaj-ooe.at/index.php/32-blog/termine/186-solikonzert-für-ein-autonomes-zentrum
Mittwoch, 02. November 2011 – 19:30 Uhr
Kapu, Kapuzinerstraße 36, Linz

Das Buch
Friede, Freude, deutscher Eintopf – Rechte Mythen, NS-Verharmlosung und antifaschistischer Protest
Ulrichsberg: Widerständig gegen rechtes Gedenken: Die Beiträge zu Geschichtspolitik und Erinnerungskultur fokussieren auf die spezifische Situation in Kärnten/Koroska und das umstrittene Ulrichsbergtreffen, eines der größten Treffen von Veteranen der nationalsozialistischen Wehrmacht und (Waffen-)SS in Europa. Ausgehend davon werden unterschiedliche Facetten des österreichischen Umgangs mit der jüngeren Geschichte sichtbar gemacht.
Ab 2005 fanden jährlich Gegenveranstaltungen – unter anderem in Form von Zeitzeug_innengesprächen, Stadtspaziergängen und Demonstrationen – statt. Dass 2009 das Bundesheer seine Unterstützung des Ulrichsbergtreffens zurückzog und die geplante 50 Jahr-Feier daraufhin abgesagt wurde, ist als Erfolg dieser Protestaktivitäten zu werten.
Der Bogen der Beiträge reicht von einer Auseinandersetzung mit den Traditionsbezügen des Bundesheeres und deren Veränderung in den letzten Jahren, über die spezifisch kärntnerslowenische Geschichte von Widerstand und Verfolgung, bis zur kaum diskutierten Frage nach dem Andenken von NS-Täter_innen in der Wissenschaft. Ausgehend von den verdrängten Geschichten unterschiedlicher Opfergruppen werden verschiedene Aspekte der nationalsozialistischen Ideologie, Politik und Verfolgung an Hand des regionalen Kontexts deutlich gemacht. Die Thematisierung des Zusammenhangs von Desertion und Partisan_innenkampf bereichert die Debatte um die Opfer der NS-Militärjustiz um eine zusätzliche Facette. Mit kritischem Blick und auf Basis umfangreicher Recherchen leistet die Publikation einen wichtigen Beitrag zur Analyse österreichischer Geschichtspolitik.
Arbeitskreis gegen den kärntner Konsens (Hg.)
Friede, Freude, deutscher Eintopf
Rechte Mythen, NS-Verharmlosung und antifaschistischer Protest
420 Seiten Format 12 x 19
19.90 € | 30.50 Chf
ISBN: 978385476-601-8
Burschentag kann uns mal!
Was?… Mobi- und Infoveranstaltung zu den Aktionen gegen den Burschentag des Österreichischen Pennäler Rings (ÖPR)
Wann? … Mittwoch 8. Juni 2011, 20:30 Uhr
Wo? … Kapu (Druzba) – Kapuzinerstr. 36, 4020 Linz
Anlässlich des 50. Stiftungsfests der c.P! Eysn findet der Burschentag des Österreichischen Pennäler Rings (ÖPR) heuer in Steyr statt. Definitiv kein Grund zum Feiern! Die c.P! Eysn zählt als Jugend- und Schülerverbindung, dem Vorbild traditioneller Burschenschaften folgend, zu einem der zahlreichen Männerbünde in Österreich, welche unter dem Leitspruch „Ehre, Freiheit, Vaterland“ mit Käppchen, Schärpe und Säbel um neue Bundesbrüder werben. Burschenschaften sind Schwurgemeinschaften von Männern, die durch feste Rituale und Regeln geprägt sind. Zentrales Merkmal ist der Ausschluss von Frauen und allen, die nicht dem „heroischen und ehrenhaften“ Männlichkeitsbild entsprechen – wie z.B. Juden und Homosexuelle.
An diesem Abend wird das Bündnis gegen Burschentag über die geplanten Gegenaktivitäten und ihre Kritik an Männerbünden referieren. Dazu gibt’s lecker Vokü (gutes Essen zum Selbstermessungspreis – wie jeden Mittwoch in der Kapu)
Die BettelLobby OÖ ruft auf zum Protest!
1. Linzer Massenbetteln
Sa 5. März 2011, 14.00 Uhr – Linzer Landstraße (Treffpunkt Taubenmarkt)
Der oberösterreichische Landtag wird am 10. März ein verschärftes Bettelverbot beschließen. (Entwurf Oö. Polizeistrafgesetz Neu ) Mit diesem Gesetz sollen arme Menschen von den Straßen vertrieben werden. Die Armut wird bleiben, auch weil die Politik bei der Bekämpfung der Armut nachlässig ist. Mit Bettelverboten werden die Menschen aber bloß aus der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt.
Wir glauben, dass Betteln ein Menschenrecht für Menschen in Not ist. Niemand bettelt freiwillig. Meist ist es der letzte Ausweg für VerliererInnen des kapitalistischen Systems oder für rassistisch Diskriminierte, denen nichts anderes übrig bleibt.
Wir fordern daher:
Die Abschaffung aller Bettelverbote!
Das Ende der Kriminalisierung von bettelnden Menschen
Die Bekämpfung der Armut und nicht die Bekämpfung der Armen
Der öffentliche Raum muss allen gehören und nicht nur den Kaufkräftigen!
www.bettellobby.at
Soli-Party:
Am Samstag, 26.02.2011 ab 20:00 Uhr findet im Jugendzentrum „ann and pat“ (Lederergasse 7) eine Party statt. Für Musik, Getränke und Essen ist gesorgt – Melitus kocht. Die Einnahmen gehen an ihn.
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Melitus ist vor fast sechs Jahren aus Nigeria geflohen. In seiner Heimatstadt tobt ein Konflikt, ausgelöst durch den Konzern Shell, der dort Erdöl fördert. Es kam zu blutigen Auseinandersetzungen mit einem benachbarten Dorf, im Zuge derer sein Haus und Besitz niedergebrannt, Freund_innen ermordet und er selbst im ganzen Land gesucht wurde. Familienmitglieder von Melitus wurden, während er gesucht wurde, attackiert und krankenhausreif geprügelt.
Deswegen hat er sich entschieden nach Österreich zu fliehen.
Nachdem das Asylverfahren negativ abgeschlossen wurde und die Abschiebung drohte, fanden sich Freund_innen von Melitus, Anti-Abschiebungs-Aktivist_innen und politische Organisationen zusammen, um gemeinsam mit Melitus für sein Bleiberecht und gegen die rassistische Gesetzgebung zu kämpfen. Da aber bald klar wurde, dass der Fall aus juristischer Sicht beinahe aussichtslos ist, hat sich Melitus nun nach fünf Jahren des Kämpfens dafür entschieden, mittels „Freiwilliger Rückkehr“ nach Nigeria zurückzukehren.
Er hat damit dem Druck, den die Situation und die Behörden auf ihn ausgeübt haben, nachgegeben.
Die Alternative zu dieser „Freiwilligen Rückkehr“ wäre ein kompliziertes Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof gewesen, das auch mit hohen Kosten verbunden gewesen wäre. Dabei hätte aber wenig Aussicht auf Erfolg bestanden.
Zudem hätte er während des Verfahrens keinen Abschiebeschutz gehabt, was heißt, dass er jederzeit ohne Vorwarnung von der Polizei abgeholt werden hätte können.
Unter anderen Umständen wäre Melitus gerne in Linz geblieben.
Bei genauerer Betrachtung wird hier ein weiterer Aspekt der Härte und des Zynismus des österreichischen Asylrechts sichtbar – Menschen werden dadurch zu einer scheinbaren Freiwilligkeit gedrängt, wodurch die vielschichtige Gewalt, die dahinter steckt, zu verschleiern versucht wird.
Alle Menschen sollten die Freiheit haben, dort zu leben wo sie wollen – unabhängig davon, wo sie geboren sind und von der Staatsangehörigkeit ihrer Eltern.
Melitus ist kein Einzelfall. Bei den von den restriktiven Asylgesetzen Betroffenen handelt es sich nicht nur um die wenigen Fälle, die wegen einer drohenden Abschiebung öffentlich bekannt werden, sondern auch um jene Menschen, die laufend darum kämpfen, dort leben zu dürfen, wo sie gerne leben würden.
Das sind jene Menschen, die täglich unter teilweise extremen Bedingungen versuchen Grenzen zu überwinden, sowie jene, die diese Barriere überwunden haben und deren Aufenthaltsstatus rechtlich nicht geklärt ist.
In Österreich bedeutet dies beispielsweise neben der dauernden Stresssituation von einem sehr geringen Taschengeld leben zu müssen, ohne der Möglichkeit durch legale Lohnarbeit Geld zu verdienen.
Deswegen bedeutet die „Freiwillige Rückkehr“ von Melitus nach Nigeria für uns nicht das Ende unserer Proteste. Wir wollen uns weiterhin organisieren und uns gegen Abschiebungen wehren.
Beteiligt euch! Kommt vorbei!
JUNGE LINKE
GEGEN KAPITAL
UND NATION
on tour in österreich vom 2. – 7. 2. 2011
Sonntag 6.2. Linz:
ab ca. 15 Uhr: Vokü, Snacks und Getränke
16 – 19 Uhr: Workshops I. (parallel zwei Themen)
Das Volk
Was ist das Volk worauf beruft sich jemand, wenn er_sie im Namen des Volkes spricht?
Welche Stellung hat das Volk im Nationalismus?
Wahlen
Über die Herrschaft des Volkes für das Volk und über das Volk.
20 – 22 Uhr: Workshops II. (parallel zwei Themen)
Was ist Nationalismus?
Politiker_innen wie Normalbürger_innen sprechen weltweit gerne vom “wir”, von “unserer Nation”,
vom unschlagbaren Nutzen der Gemeinschaft und der Pflicht, für diese gewisse Opfer zu bringen.
Was da los ist und warum wir das schlecht finden, wollen wir diskutieren.
Kritik der Religion
Religiöse Menschen können nicht mit Argumenten überzeugt werden – sie glauben ja.
Es kann aber eine Menge über die Logik des religiösen Bewusstseins gesagt werden, das viel über ein bescheidenes und zugleich sehr aktives Lebensziel aussagt.
Sonstiges:
Es ist natürlich auch möglich, nur einen der Workshops (oder das Essen) zu besuchen.
Teilnahme, Essen und Getränke sind kostenlos!
Ort:
Landgutstraße 17, 4040 Linz – Gegenüber der (End-)haltestelle Straßenbahnlinie 3 (”Landgutsraße”)
Falls nötig können wir euch die Fahrtkosten erstatten (dann bitte Tickets aufheben).
www.junge-linke.org
mit Unterstützung der GAJ Linz
Queer Theory Seminar 2.-5. Jänner 2011 // Losenstein (Oberösterreich)
Die Frauen-Teilorganisation der Plattform Grünalternativer Jugendorganisationen (PGAJ) organisiert vom 2. bis 5. Jänner 2011 ein Seminar zu Queer Theory!
Es sind alle Menschen herzlich eingeladen, die Lust haben, sich ein paar Tage in einem möglichst diskriminierungsfreien Umfeld mit den Fragen wie Geschlecht gemacht wird, was Geschlecht eigentlich ist oder sein könnte und ähnlichem beschäftigen wollen.
Das Seminar kostet nichts, auch Fahrtkosten werden erstattet.
Außerdem steht in der Jugendherberge ein Boulderraum zur Verfügung.
Bitte nehmt selber Bettwäsche mit!
OEAV-Jugendherberge Losenstein
Burgstraße 27
4460 Losenstein
ANMELDUNGEN an gaj@gaj.at
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