grünalternative jugend linz

Veranstaltungen rund um ein Autonomes Zentrum in Linz

November 21, 2011 no comments

Autonome Räume und linksradikale Bewegung – Diskussionsreihe

“Bei unseren Bemühungen um ein Autonomes Zentrum in Linz soll auch Diskussion nicht zu kurz kommen. Aktivist_innen aus anderen Projekten werden diese in gemütlicher Runde vorstellen – mit viel Raum zum Kennenlernen, kritischen Diskutieren und Vernetzen.”

-> az-linz.servus.at


Mittwoch 23.11. 19:30, Kapu Linz
Aspekte linksradikaler Bewegungsgeschichte in Linz
vom Ende der 80er bis zum Infoladen Treibsand

http://www.gaj-ooe.at/index.php/32-blog/termine/182-aspekte-linksradikaler-bewegungsgeschichte-in-linz


Freitag 25.11. 19:30, Kapu Linz
Selbstverwaltete Raumprojekte in Salzburg
von den Anti-WEF-Protesten zum Infoladen und dem sozialen Zentrum SUB

http://www.gaj-ooe.at/index.php/32-blog/termine/183-selbstverwaltete-raumprojekte-in-salzburg


Freitag 2.12. 19:30, Kapu Linz
Geschichte und Gegenwart des Autonomen Zentrums ZAKK in Passau
von “Antifa-90ern”, Organisierungsdebatte und Putzdiskussionen

http://www.gaj-ooe.at/index.php/32-blog/termine/184-geschichte-des-autonomen-zentrums-zakk-in-passau


9. Dezember, ab 20:00 Uhr, Kapu Linz
SOLI-KONZERT für ein Autonomes Zentrum in Linz!

http://www.gaj-ooe.at/index.php/32-blog/termine/186-solikonzert-für-ein-autonomes-zentrum

anarchist @ 3:40 pm

Buchpräsentation: Friede, Freude, Deutscher Eintopf

Oktober 12, 2011 no comments

Mittwoch, 02. November 2011 – 19:30 Uhr

Kapu, Kapuzinerstraße 36, Linz

Flyer Buchpräsentation Friede, Freude, Deutscher Eintopf

Das Buch

Friede, Freude, deutscher Eintopf – Rechte Mythen, NS-Verharmlosung und antifaschistischer Protest

Ulrichsberg: Widerständig gegen rechtes Gedenken: Die Beiträge zu Geschichtspolitik und Erinnerungskultur fokussieren auf die spezifische Situation in Kärnten/Koroska und das umstrittene Ulrichsbergtreffen, eines der größten Treffen von Veteranen der nationalsozialistischen Wehrmacht und (Waffen-)SS in Europa. Ausgehend davon werden unterschiedliche Facetten des österreichischen Umgangs mit der jüngeren Geschichte sichtbar gemacht.

Ab 2005 fanden jährlich Gegenveranstaltungen – unter anderem in Form von Zeitzeug_innengesprächen, Stadtspaziergängen und Demonstrationen – statt. Dass 2009 das Bundesheer seine Unterstützung des Ulrichsbergtreffens zurückzog und die geplante 50 Jahr-Feier daraufhin abgesagt wurde, ist als Erfolg dieser Protestaktivitäten zu werten.

Der Bogen der Beiträge reicht von einer Auseinandersetzung mit den Traditionsbezügen des Bundesheeres und deren Veränderung in den letzten Jahren, über die spezifisch kärntnerslowenische Geschichte von Widerstand und Verfolgung, bis zur kaum diskutierten Frage nach dem Andenken von NS-Täter_innen in der Wissenschaft. Ausgehend von den verdrängten Geschichten unterschiedlicher Opfergruppen werden verschiedene Aspekte der nationalsozialistischen Ideologie, Politik und Verfolgung an Hand des regionalen Kontexts deutlich gemacht. Die Thematisierung des Zusammenhangs von Desertion und Partisan_innenkampf bereichert die Debatte um die Opfer der NS-Militärjustiz um eine zusätzliche Facette. Mit kritischem Blick und auf Basis umfangreicher Recherchen leistet die Publikation einen wichtigen Beitrag zur Analyse österreichischer Geschichtspolitik.

Arbeitskreis gegen den kärntner Konsens (Hg.)

Friede, Freude, deutscher Eintopf

Rechte Mythen, NS-Verharmlosung und antifaschistischer Protest

420 Seiten Format 12 x 19

19.90 € | 30.50 Chf

ISBN: 978385476-601-8

antifa @ 2:12 pm

08.06. Mobi- & Infoveranstaltung zur Antifa-Demo in Steyr

Juni 6, 2011 no comments

Burschentag kann uns mal!

Was?… Mobi- und Infoveranstaltung zu den Aktionen gegen den Burschentag des Österreichischen Pennäler Rings (ÖPR)

Wann? … Mittwoch 8. Juni 2011, 20:30 Uhr

Wo? … Kapu (Druzba) – Kapuzinerstr. 36, 4020 Linz

Anlässlich des 50. Stiftungsfests der c.P! Eysn findet der Burschentag des Österreichischen Pennäler Rings (ÖPR) heuer in Steyr statt. Definitiv kein Grund zum Feiern! Die c.P! Eysn zählt als Jugend- und Schülerverbindung, dem Vorbild traditioneller Burschenschaften folgend, zu einem der zahlreichen Männerbünde in Österreich, welche unter dem Leitspruch „Ehre, Freiheit, Vaterland“ mit Käppchen, Schärpe und Säbel um neue Bundesbrüder werben. Burschenschaften sind Schwurgemeinschaften von Männern, die durch feste Rituale und Regeln geprägt sind. Zentrales Merkmal ist der Ausschluss von Frauen und allen, die nicht dem „heroischen und ehrenhaften“ Männlichkeitsbild entsprechen – wie z.B. Juden und Homosexuelle.

An diesem Abend wird das Bündnis gegen Burschentag über die geplanten Gegenaktivitäten und ihre Kritik an Männerbünden referieren. Dazu gibt’s lecker Vokü (gutes Essen zum Selbstermessungspreis – wie jeden Mittwoch in der Kapu)

aktion, antifa @ 10:30 am

bettelverbot

März 4, 2011 one comment

Die BettelLobby OÖ ruft auf zum Protest!

1. Linzer Massenbetteln

Sa 5. März 2011, 14.00 Uhr – Linzer Landstraße (Treffpunkt Taubenmarkt)

Der oberösterreichische Landtag wird am 10. März ein verschärftes Bettelverbot beschließen. (Entwurf Oö. Polizeistrafgesetz Neu ) Mit diesem Gesetz sollen arme Menschen von den Straßen vertrieben werden. Die Armut wird bleiben, auch weil die Politik bei der Bekämpfung der Armut nachlässig ist. Mit Bettelverboten werden die Menschen aber bloß aus der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt.

Wir glauben, dass Betteln ein Menschenrecht für Menschen in Not ist. Niemand bettelt freiwillig. Meist ist es der letzte Ausweg für VerliererInnen des kapitalistischen Systems oder für rassistisch Diskriminierte, denen nichts anderes übrig bleibt.

Wir fordern daher:

Die Abschaffung aller Bettelverbote!
Das Ende der Kriminalisierung von bettelnden Menschen
Die Bekämpfung der Armut und nicht die Bekämpfung der Armen
Der öffentliche Raum muss allen gehören und nicht nur den Kaufkräftigen!

www.bettellobby.at

aktion @ 1:11 pm

Melitus muss bleiben – SoliParty

Februar 24, 2011 one comment

Soli-Party:

Am Samstag, 26.02.2011 ab 20:00 Uhr findet im Jugendzentrum „ann and pat“ (Lederergasse 7) eine Party statt. Für Musik, Getränke und Essen ist gesorgt – Melitus kocht. Die Einnahmen gehen an ihn.

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Melitus ist vor fast sechs Jahren aus Nigeria geflohen. In seiner Heimatstadt tobt ein Konflikt, ausgelöst durch den Konzern Shell, der dort Erdöl fördert. Es kam zu blutigen Auseinandersetzungen mit einem benachbarten Dorf, im Zuge derer sein Haus und Besitz niedergebrannt, Freund_innen ermordet und er selbst im ganzen Land gesucht wurde. Familienmitglieder von Melitus wurden, während er gesucht wurde, attackiert und krankenhausreif geprügelt.

Deswegen hat er sich entschieden nach Österreich zu fliehen.

Nachdem das Asylverfahren negativ abgeschlossen wurde und die Abschiebung drohte, fanden sich Freund_innen von Melitus, Anti-Abschiebungs-Aktivist_innen und politische Organisationen zusammen, um gemeinsam mit Melitus für sein Bleiberecht und gegen die rassistische Gesetzgebung zu kämpfen. Da aber bald klar wurde, dass der Fall aus juristischer Sicht beinahe aussichtslos ist, hat sich Melitus nun nach fünf Jahren des Kämpfens dafür entschieden, mittels „Freiwilliger Rückkehr“ nach Nigeria zurückzukehren.

Er hat damit dem Druck, den die Situation und die Behörden auf ihn ausgeübt haben, nachgegeben.

Die Alternative zu dieser „Freiwilligen Rückkehr“ wäre ein kompliziertes Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof gewesen, das auch mit hohen Kosten verbunden gewesen wäre. Dabei hätte aber wenig Aussicht auf Erfolg bestanden.

Zudem hätte er während des Verfahrens keinen Abschiebeschutz gehabt, was heißt, dass er jederzeit ohne Vorwarnung von der Polizei abgeholt werden hätte können.

Unter anderen Umständen wäre Melitus gerne in Linz geblieben.

Bei genauerer Betrachtung wird hier ein weiterer Aspekt der Härte und des Zynismus des österreichischen Asylrechts sichtbar – Menschen werden dadurch zu einer scheinbaren Freiwilligkeit gedrängt, wodurch die vielschichtige Gewalt, die dahinter steckt, zu verschleiern versucht wird.

Alle Menschen sollten die Freiheit haben, dort zu leben wo sie wollen – unabhängig davon, wo sie geboren sind und von der Staatsangehörigkeit ihrer Eltern.

Melitus ist kein Einzelfall. Bei den von den restriktiven Asylgesetzen Betroffenen handelt es sich nicht nur um die wenigen Fälle, die wegen einer drohenden Abschiebung öffentlich bekannt werden, sondern auch um jene Menschen, die laufend darum kämpfen, dort leben zu dürfen, wo sie gerne leben würden.

Das sind jene Menschen, die täglich unter teilweise extremen Bedingungen versuchen Grenzen zu überwinden, sowie jene, die diese Barriere überwunden haben und deren Aufenthaltsstatus rechtlich nicht geklärt ist.

In Österreich bedeutet dies beispielsweise neben der dauernden Stresssituation von einem sehr geringen Taschengeld leben zu müssen, ohne der Möglichkeit durch legale Lohnarbeit Geld zu verdienen.

Deswegen bedeutet die „Freiwillige Rückkehr“ von Melitus nach Nigeria für uns nicht das Ende unserer Proteste. Wir wollen uns weiterhin organisieren und uns gegen Abschiebungen wehren.

Beteiligt euch! Kommt vorbei!

antinational, antira @ 5:16 pm

junge linke gegen kapital und nation

Januar 28, 2011 one comment

JUNGE LINKE
GEGEN KAPITAL
UND NATION

on tour in österreich vom 2. – 7. 2. 2011

Sonntag 6.2. Linz:

ab ca. 15 Uhr: Vokü, Snacks und Getränke

16 – 19 Uhr: Workshops I. (parallel zwei Themen)

Das Volk

Was ist das Volk worauf beruft sich jemand, wenn er_sie im Namen des Volkes spricht?
Welche Stellung hat das Volk im Nationalismus?

Wahlen

Über die Herrschaft des Volkes für das Volk und über das Volk.

20 – 22 Uhr: Workshops II. (parallel zwei Themen)

Was ist Nationalismus?

Politiker_innen wie Normalbürger_innen sprechen weltweit gerne vom “wir”, von “unserer Nation”,
vom unschlagbaren Nutzen der Gemeinschaft und der Pflicht, für diese gewisse Opfer zu bringen.
Was da los ist und warum wir das schlecht finden, wollen wir diskutieren.

Kritik der Religion

Religiöse Menschen können nicht mit Argumenten überzeugt werden – sie glauben ja.
Es kann aber eine Menge über die Logik des religiösen Bewusstseins gesagt werden, das viel über ein bescheidenes und zugleich sehr aktives Lebensziel aussagt.

Sonstiges:
Es ist natürlich auch möglich, nur einen der Workshops (oder das Essen) zu besuchen.
Teilnahme, Essen und Getränke sind kostenlos!

Ort:
Landgutstraße 17, 4040 Linz – Gegenüber der (End-)haltestelle Straßenbahnlinie 3 (”Landgutsraße”)

Falls nötig können wir euch die Fahrtkosten erstatten (dann bitte Tickets aufheben).

www.junge-linke.org
mit Unterstützung der GAJ Linz

Queer Theory Seminar

Dezember 16, 2010 no comments

Queer Theory Seminar 2.-5. Jänner 2011 // Losenstein (Oberösterreich)

Die Frauen-Teilorganisation der Plattform Grünalternativer Jugendorganisationen (PGAJ) organisiert vom 2. bis 5. Jänner 2011 ein Seminar zu Queer Theory!
Es sind alle Menschen herzlich eingeladen, die Lust haben, sich ein paar Tage in einem möglichst diskriminierungsfreien Umfeld mit den Fragen wie Geschlecht gemacht wird, was Geschlecht eigentlich ist oder sein könnte und ähnlichem beschäftigen wollen.
Das Seminar kostet nichts, auch Fahrtkosten werden erstattet.
Außerdem steht in der Jugendherberge ein Boulderraum zur Verfügung.
Bitte nehmt selber Bettwäsche mit!

OEAV-Jugendherberge Losenstein
Burgstraße 27
4460 Losenstein

ANMELDUNGEN an gaj@gaj.at

Zeit für Zeuginnen (mit Ceija und Nuna Stojka)

Dezember 6, 2010 no comments

Flyerbild Zeit für Zeuginnen Stojka

Zeit Für ZeugInnen
mit Ceija und Nuna Stojka,
Musik von Amenza Ketani
Wissensturm/Raum 01.02
Donnerstag, 9.12.2010
18.00 Uhr

Ceija Stoika (geb. 1933) gehört den Lovara-Roma an und überlebte als kind drei KonzentrationsLager. Nachdem sie ihren Vater im KZ Dachau verlor, Wurde die restliche Familie nach Auschwitz-Birkenau deportiert – 1944 kam sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester nach Ravensbrück. Kurz vor Ende des Krieges wurden die drei nach Bergen- Belsen verlegt, wo sie schliesslich befreit wurden.
Am Abend vor dem Tag der Menschrechte wird die Schriftstellerin und Künstlerin Ceija Stojka über ihre Erlebnisse im Nationalsozialismus berichten. Ihre Schwiegertochter Nuna Stojka liest aus Ceijas Büchern, in denen sie auf das Schicksal ihres Volkes in den Konzentrations- und Vernichtungslagern aufmerksam macht.
Für die musikalische Untermalung des Abends sorgen »Amenza Ketani« (Hojda Stojka und Christian Vidic).

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Für alle dies nicht zum Vortrag geschafft haben: Hier der Vortrag in digitaler Form!

Wenn hier kein Player erscheint hast du wahrscheinlich keinen Flashplayer

anarchist, antifa @ 3:21 pm

ZEIT FÜR ZEUGiNNEN (mit Rudolf Gelbard)

September 7, 2010 Comments Off

Die Zeitzeug_innengespräche der Grünalternativen Jugend Linz finden 2010 ihre Fortsetzung. Bei diesen Gesprächen kommen Menschen zu Wort, die einen Teil ihres Lebens im Nationalsozialismus verbringen mussten. Durch ihre persönlichen Darstellungen der Geschichte möchten wir gegen das Vergessen dieser Zeit vorgehen und für Vorgänge in unserer Gegenwart sensibilisieren.
Am Dienstag 28. September wird Rudolf Gelbard bei uns zu Gast sein. 1942, mit zwölf Jahren, wurde Rudi Gelbard ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Trotz lebenswidriger Umstände und einer schweren Krankheit überlebte er das Lager und konnte es 1945 als einer der wenigen überlebenden Jugendlichen verlassen. Seitdem kämpft er rastlos im Namen des Antifaschismus. Ob auf Demonstrationen, bei Vorträgen oder bei Gesprächen, stets stellt er sich als Person in den Hintergrund um die Sache in den Vordergrund zu stellen, die ! sein Leben dominiert: die Verbrechen des Nationalsozialismus dürfen nicht vergessen werden. Vielfach wurde Rudolf Gelbards Engagement ausgezeichnet, das er bis heute unermüdlich fortsetzt. Sein bisheriges Leben wurde in einem Buch und einem Film dokumentiert. Wir, die Grünalternative Jugend Linz, fühlen uns geehrt, Rudolf Gelbard als Gast beim “Wirt im Graben” in Linz begrüßen zu dürfen. Einen Einblick in sein Leben zur Zeit des Nationalsozialismus bietet der Film “Der Mann auf dem Balkon”, der unseren Abend eröffnen wird. Danach wird Rudolf Gelbard für Fragen und genauere Ausführungen zu Verfügung stehen.
Ein Buffet mit jüdischen Köstlichkeiten lässt den Abend gemütlich ausklingen.

Ort: “Wirt im Graben”, Graben 24, 4020 Linz
Termin: 28. September 2010, 18.00 Uhr

In Kooperation mit den Grünen 50+ und AUGE.

antifa @ 3:34 pm

Vortrag: “Brauntöne” – download

Mai 5, 2010 Comments Off

Vortrag: Brauntöne

_downloads @ 6:23 pm
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